Lesung: Inside AfD

Wann:
17. Januar 2019 um 19:00 – 21:00
2019-01-17T19:00:00+01:00
2019-01-17T21:00:00+01:00
Wo:
Otto-Borst-Saal
Haus der Geschichte
Preis:
13.-/10.-
Kontakt:
Kulturzentrum für Frauen SARAH e.V.
0711 626638
Lesung: Inside AfD @ Otto-Borst-Saal

Lesung mit Franziska Schreiber, AFD-Aussteigerin

am Donnerstag, 17. Januar 2019,

Einlass 18.30 Uhr, Beginn 19 Uhr

ACHTUNG! Diese Lesung findet nicht im SARAH, sondern im Otto-Borst-Saal im Haus der Geschichte statt. Konrad-Adenauer-Str. 16 · 70173 Stuttgart

Moderation: Susanne Lüdtke

„Der Zustand, in dem sich die AfD befindet, hat für mich nichts mehr mit Konservatis-muszu tun, das ist gelebte Fremdenfeind-lichkeit. Ich befürchte, dass einige Wähler  das bisher nicht ernst nehmen.“ (Franziska Schreiber)

Franziska Schreiber, 27, tritt 2013 in die AfD ein. Ihre Hoffnung ist es, hier eine echte Alternative zu den etablierten Par-teien zu finden. Franziska Schreiber ist mit Feuereifer dabei.Und sie bringt alles mit, was man zu einer schnellen Politkarriere braucht: Sie ist jung, redegewandt und weiblich.

Innerhalb von nur vier Monaten wird sie stellvertretende Vorsitzende der Jungen Alternativen (JA) Sachsen, ein halbes Jahr später Vorsitzende. 2017
ist sie die einzige Frau im Bundesvorstand und dazu Pressesprecherin.

Von Beginn an steht Franziska Schreiber an der Seite von Frauke Petry und den Nationalkonservativen gegen Bernd Lucke, später im gemäßigten Lager gegen den immer stärker und radikaler werdenden Flügel um Björn Höcke. Entsetzt von den Aussagen, die innerhalb der AfD inzwischen getätigt und akzeptiert werden, unternimmt sie mit anderen liberalen Mitglie-dern im März 2017 einen letzten Versuch zur Rettung auf dem Bundes-parteitag in Köln. Als dieser scheitert, tritt sie im September 2017 aus der  aus der AfD aus.

Franziska Schreiber sieht es als ihre Aufgabe, über das tatsächliche Gesicht der AfD aufzuklären. In diesem Buch erzählt sie deshalb die ganze Geschichte der AfD und verdeutlicht, warum diese Partei heute gefährlicher ist als je zuvor. Außerdem setzt sie sich kritisch mit ihren eigenen, während ihrer Zeit in der AfD vertretenen Forderungen auseinander – zum Beispiel nach Straf-
freiheit für Holocaustleugner – und korrigiert ihre Fehleinschätzungen.

Über die Autorin: Geboren im Juli 1990, linkspolitisches Elternhaus, Abitur 2008, Studium der Rechtswissenschaft in Leipzig bis 2015, kurzzeitige Tä-tigkeit für die AfD-Fraktion Sachsen-Anhalt im Frühling 2016, Abgeordne-tenreferentin vom Herbst 2016 bis Sommer 2017, Praktikum im EU-Parla-ment, Abteilungsleiterin eines mittelständischen Unternehmens in Dresden seit Sommer 2017.

 

Eintritt: 13 €/erm. 10 €

 

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