Reseba – The Dark Wind – Filmvorführung

Wann:
16. Januar 2019 um 20:00 – 21:00
2019-01-16T20:00:00+01:00
2019-01-16T21:00:00+01:00
Wo:
TREFFPUNKT Rotebühlplatz, Theodor-Bäuerle-Saal
Rotebühlpl. 28
70173 Stuttgart
Preis:
5,00
Kontakt:
Renate Schmidtke
0711/1873-861
Reseba – The Dark Wind - Filmvorführung @ TREFFPUNKT Rotebühlplatz, Theodor-Bäuerle-Saal

Reseba – The Dark Wind

Regie: Hussein Hassan, Spielfilm, Irak, Deutschland, Katar 2016, 89 Min. OmU

Die Hochzeitsvorbereitungen des jesidischen Paares Reko und Pero nehmen ein jähes Ende als der sogenannte Islamische Staat ihren Heimatort in der Shingal-Region angreift. Pero und viele andere junge Frauen werden entführt und auf dem Sklavenmarkt verkauft. Reko, der während des Überfalls nicht im Dorf war, macht sich auf die Suche nach Pero und es gelingt ihm schließlich seine Verlobte ausfindig zu machen und sie zurück zur Familie zu bringen, die mittlerweile in einem Flüchtlingslager der UN lebt. Doch ein normales Leben ist für schwer traumatisierte Frauen wie Pero kaum möglich. Der Film thematisiert die kaum vorstellbare Not von Frauen, die Opfer sexualisierter Gewalt in Kriegen werden.

FILMREIHE

MIT DEN AUGEN DER ANDEREN

MENSCHENRECHTSFILME

 

Oktober 2018 bis Januar 2019

Im Dezember 1948 am verabschiedete die Vereinten Nationen die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte Menschenrechtserklärung. Das siebzigjährige Bestehen dieser Menschenrechte-Charta ist Anlass, dieses Thema in der Filmreihe „Mit den Augen der Anderen“ aufzugreifen.

Zwei Dokumentarfilme und zwei Spielfilme thematisieren Menschenrechtsverletzungen in verschiedenen Erdteilen und Ländern. Es geht um die Aufklärung von Kriegsverbrechen in Südosteuropa („Sturm“), den Krieg um Rohstoffe im Kongo („Das Kongo-Tribunal“), die Kunstfreiheit im Iran („Wenn Gott schläft“) und um Frauenhandel im Irak („Reseba“). Sind die Fälle auch verschieden, es zeigen sich doch immer wieder ähnliche Mechanismen und die traumatischen Folgen für die Opfer.

Die Filme, sofern sie nicht schon in Deutsch gedreht wurden, werden in der Originalsprache mit meist deutschen Untertiteln gezeigt, um eine hohe Authentizität zu ermöglichen. Vor jedem Film gibt es eine kurze Einführung und danach Gelegenheit zum Gespräch.  

Die Filmreihe wird gemeinsam durchgeführt vom Asien-Haus, dem Evangelischen Zentrum für Entwicklungsbezogene Filmarbeit (EZEF), des Evangelischen Medienhauses GmbH und der vhs stuttgart.

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.