Veranstaltungen

Sep
22
Sa
Festi-wall für ein friedliches Miteinander
Sep 22 um 00:00 – Nov 30 um 00:00
Festi-wall für ein friedliches Miteinander @ Bad Wildbad

Das Festi-wall bietet im Zeitraum 22. September bis 30. November 2018 eine bunte Mischung aus Veranstaltungen und Aktionen: Ausstellungen, Filmvorführungen, Gemeinsames Kochen und Essen, Vorträge, Lesungen und Theatervorführungen, Aktionen mit und für Kinder; Jugendliche und Ältere unterschiedlicher Kulturen, Trommelworkshops und vieles mehr. Ein netzwerkweiter Höhepunkt wird die „Lange Tafel der Kulturen“ zu der die Besucher Speisen aus ihren Heimatländern mitbringen. Herzlich willkommen

Okt
19
Fr
„… die Kinder kommen nicht zurück“
Okt 19 um 19:00 – Nov 17 um 19:00

Ausstellung von Mechthild Schöllkopf-Horlacher. Bis 17.10.18 ???

In Kooperation mit Stolper Kunst

Okt
23
Di
Refugee Radio
Okt 23 um 17:00 – 18:00

 

Wöchentliche Radiosendung – immer Dienstags 17-18 Uhr

https://www.freies-radio.de/sendung/refugee-radio

https://www.facebook.com/frsrefugeeradio

Okt
24
Mi
Vielfalt im Begegnungsraum
Okt 24 um 17:00 – 18:00

Mittwoch, 24. Oktober 2018 17:00 Uhr Sozialmagazin
Vielfalt im Begegnungsraum
Die Kids vom Begegnungsraum stellen sich vor. Der Begegnungsraum für Geflüchtete und Stuttgarter Bürger_innen steht im Dreieck zwischen Lindenmuseum, Liederhalle und Universität auf dem Gelände einer Unterkunft für Geflüchtete.

Vielfalt im Begenungsraum
Okt 24 um 17:00 – 18:00

*Vielfalt im Begenungsraum*
Die Kids vom Begegnungraum machen Radio

Der Begegnungsraum für Geflüchtete und Stuttgarter Bürger_innen steht im
Dreieck zwischen Lindenmuseum, Liederhalle und Universität auf dem
Gelände einer Unterkunft für Geflüchtete.
www.begegnungsraum-stuttgart.de
www.freies-radio.de

Okt
25
Do
Demokratiekonferenz der Partnerschaft für Demokratie Stuttgart
Okt 25 um 16:00 – 20:00

Die durch die Landeshauptstadt Stuttgart (Abteilung Integrationspolitik) und den Stadtjugendring Stuttgart e.V. ins Leben gerufene Partnerschaft für Demokratie soll ein langfristig angelegtes Kooperations- und Unterstützungsnetzwerk sein, welches ein sichtbares Zeichen für eine starke Demokratie und gegen Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit setzt. Die aktive Vernetzung soll mit sogenannten Demokratiekonferenzen erreicht werden. Dabei möchten wir uns unter einem gemeinsamen Dach treffen, austauschen und vernetzen und so ein breites Bündnis und neue Kooperationen schaffen.

Am 3. Mai 2018 fand unsere erste gemeinsame Demokratiekonferenz der Partnerschaft für Demokratie Stuttgart mit 40 Teilnehmer*innen statt, die im Zeichen des Kennenlernens, des Austauschs und des Vernetzens stand. In unserer zweiten Demokratiekonferenz am 25.Oktober 2018 von 16:00 bis 20:00 Uhr im Generationenhaus Heslach, Gebrüder-Schmid-Weg 13, 70199 Stuttgart möchten wir Wünsche und Erwartungen aus der ersten Konferenz aufgreifen, um uns gesondert mit der Frage „Was bedeutet Demokratie (für uns)?“ zu beschäftigen. Zu Beginn wird es einen Impulsvortrag in Form eines TED Talks geben, auf den ein moderiertes Gespräch folgt. Danach ist es möglich, Fragestellungen und Themen in kleinen, moderierten Arbeitsgruppen zu diskutieren. Wir freuen uns über Ihr Kommen!

Weitere Informationen zur Partnerschaft für Demokratie finden Sie unter www.partnerschaft-fuer-demokratie-stuttgart.de

Okt
26
Fr
1918 – 2018: DEMOKRATIE IM STRESSTEST – GESTERN UND HEUTE?
Okt 26 um 19:30

 

Demokratie – Bildung – Digitalisierung 100 Jahre volkshochschule stuttgart

Podiumsgespräch mit Landtagspräsidentin Muhterem Aras, Dr. Wolfgang Niess und Clara Deifel

„Demokratie ist die einzige Staatsform, die gelernt werden muss.“ Oskar Negt, 2004

Die Gründung der Weimar Republik 1918/1919 als erste parlamentarische Demokratie fällt zeitlich zusammen mit der Gründung der Volkshochschulen. Diese verstanden sich von Beginn an als ein Ort der Demokratie. Mit den Bildungs- angeboten sollten alle Bürger/innen nicht nur befähigt wer- den, an der Gesellschaft gleichberechtigt teilzuhaben, sondern auch, so der Mitbegründer der vhs stuttgart, Robert Bosch, „… politisch richtig zu handeln und Irr- lehren als solche zu erkennen“. 100 Jahre nach ihrer Gründung stehen Gesellschaft, Demo- kratie und Bildung mit der fortschreitenden Digitalisierung vor großen Herausforderungen. Die Veranstaltung wird sich mit diesen Fragen auseinandersetzen.

„1918 – 2018: DEMOKRATIE IM STRESSTEST – GESTERN UND HEUTE?“

Demokratie in Deutschland, das ist eine Geschichte der Brüche und Kontinuitäten. 1918/19 wurde sie durch eine Revolution erkämpft, 1933 mit einem Zivilisationsbruch zerstört, 1945 mühsam wiederaufgebaut und 1949 mit dem Grundgesetz auf eine erstaunlich wandlungs- und widerstandsfähige Grund- lage gestellt. Aber 100 Jahre nach Gründung der ersten Demokratie in Deutschland ist sie im nationalen und euro- päischen Kontext ein zunehmend gefährdetes Gut. Es sind keine einfachen Zeiten für die Demokratie. Über historische Entwicklungen und aktuelle Heraus- forderungen unterhalten sich die Präsidentin des Landtags von Baden-Württemberg, Muhterem Aras, der Historiker und Publizist Dr. Wolfgang Niess und die Abiturientin Clara Deifel. Es moderieren Sibylle Thelen und Prof. Dr. Reinhold Weber von der Landeszentrale für politische Bildung.

Eine Veranstaltung der VHS Stuttgart

in Kooperation mit der Stadtbibliothek Stuttgart und der Landeszentrale für Politische Bildung lpb

 

 

Okt
28
So
Kids of Adelaide
Okt 28 um 19:00 – 22:00

Die Stuttgarter Kids of Adelaide unterstützt unser Projekt „Vielfalt: 0711 für Menschenrechte.

Seit 2011 sind Benjamin und Severin unter dem Namen KIDS OF ADELAIDE unterwegs, ob als Straßen-Musiker in Fußgängerzonen in den Anfängen oder auf den Konzertbühnen zwei Jahre später. Erst mit kleinen ausverkauften Auftritten im Stuttgarter Kellerklub und dem Privatclub in Berlin, dann mit Größen wie Jamie Cullum, Mark Owen oder auch Donavon Frankenreiter.

Okt
30
Di
Refugee Radio
Okt 30 um 17:00 – 18:00

 

Wöchentliche Radiosendung – immer Dienstags 17-18 Uhr

https://www.freies-radio.de/sendung/refugee-radio

https://www.facebook.com/frsrefugeeradio

Nov
1
Do
Sprache wirkt
Nov 1 um 19:00 – 21:00

Radiosendung

https://www.freies-radio.de

Nov
4
So
Höchste Zeit für Neue Zeiten
Nov 4 um 16:00

Konzert-Revue

An diesem Konzertnachmittag dreht sich alles um die Wünsche und Hoffnungen, in einer für alle Menschen friedlichen Welt zu leben.Menschen mischen sich ein, sie wollen Ungerechtigkeit und Unmenschlichkeit z.B. gegenüber den Flüchtlingen nicht mehr einfach hinnehmen. Viele fragen sich aber auch, ob wir wirklich etwas verändern können auf dieser Welt…
„Nein alle Hoffnung ist nicht vergebens. Die Widerstandskämpfe weltweit zeigen es….“, sagt Jean Ziegler in seiner Schlussrede zu „Ändere die Welt“, die der Leitfaden durch das Programm ist. Mit Gedichten und Szenen von Bertolt Brecht, von Pablo Neruda, mit Liedern aus Griechenland, der Türkei, einem Blues aus Amerika gegen die Rassendiskriminierung, schmissigen Songs von Reinhard Mey, Tina Dico oder Konstantin Wecker ist so mit dem Text von Jean Ziegler ein eindrückliches Programm entstanden.

Nov
5
Mo
Karl Marx in der Karikatur – Ausstellung
Nov 5 – Nov 30 ganztägig
Karl Marx in der Karikatur - Ausstellung @ Gewrkschaftshaus

Eröffnung der Ausstellung «Karl Marx in der Karikatur»

05.11.2018, 18:30 – 21:30 Uhr, Eintritt frei

ab 18:30 Uhr Stehempfang im Lichthof des Willi-Bleicher-Hauses
19:00 – 20:00 Uhr Politische Lieder mit dem Oberroter Liederpoet Erik Beisswenger und Ausstellungseröffnung durch Bernhard Löffler (Geschäftsführer DGB-Region Nordwürttemberg) und Erhard Korn (Vors. Rosa-Luxemburg-Stiftung Baden-Württemberg)
20:00 Uhr Festvortrag von Prof. Rolf Hecker: «Marx – neu entdeckt!»
Rolf Hecker hat nicht nur Marx-Karikaturen aus aller Welt zusammengetragen. Er ist mitbeteiligt an der Herausgabe der Marx-Engels-Gesamtausgabe (MEGA). Für den Karl Dietz-Verlag betreut er seit Jahren editorisch die Herausgabe der «blauen Bände» der Marx-Engels-Werke (MEW), schreibt neue Vorworte, überarbeitet den Anmerkungsapparat und bringt so die MEW peu à peu auf den neuesten Forschungsstand. Er ist verantwortlich für die Herausgabe des neuen Bandes MEW 44, der 2018 im 200. Geburtsjahr von Karl Marx unter dem Titel «Zur Kritik der politischen Ökonomie» erscheint. Es ist die größte zusammenhängende Ausarbeitung, die Marx zwischen den «Grundrissen» und dem «Kapital» verfasst hat.

Ausstellungsdauer

05.11.-30.11.2018, montags bis freitags 8:00 – 20:00 Uhr, Eintritt frei

Die Ausstellung «Grüß Gott! Da bin ich wieder! Karl Marx in der Karikatur» im Willi-Bleicher-Haus zeigt Karl Marx einmal von einer anderen Seite oder vielmehr von vielen Seiten – mal heiter, mal ernst, mal zum Lachen, mal zum Grübeln, aber immer mit Witz und Hintersinn. Die Karikaturen setzen sich mit Marx‘ philosophischem Schaffen auseinander, der Rezeption seines Werkes, seiner Rolle in den sozialen Kämpfen, natürlich auch mit Marx privat. Die gezeigten Karikaturen spiegeln das weltweite Wirken des Marx‘schen Denkens in den letzten 200 Jahren.

Veranstalter: DGB Stadtverband Stuttgart und Rosa-Luxemburg-Stiftung BW

Wohin soll ich gehen?
Nov 5 um 17:30 – 19:30
Wohin soll ich gehen? @ Bischof-Moser-Haus

Wohin soll ich gehen?
Überlebende des KZ Außenlagers Hailfingen-Tailfingen als Displaced Persons in Stuttgart

Vortrag mit Volker Mall

Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Stadtarchiv Stuttgart statt

Das bunte „Wir“ – Vielfalt in einer pluralen Gesellschaft
Nov 5 um 19:00

 

Vortrag und Gespräch
Referentin: Anna Koktsidou

Vielfalt – das ist kein nice to have, nicht nur eine Regenbogen-Fahne vor dem Betrieb oder ein nettes Straßenfest. Vielfalt: der Begriff kommt ganz harmlos daher, sorgt jedoch momentan für immense Diskussionen. Denn er berührt den Kern, die Frage, wie wir in einer pluralistischen Gesellschaft leben wollen und ist damit auch eine Frage von Menschenrechten. Über die Facetten von „Vielfalt“ referiert die SWR-Integrationsbeauftragte Anna Koktsidou. Mit anschließender Diskussion.

Anna Koktsidou ist die Integrationsbeauftragte des SWR. Sie wurde 1962 in Griechenland geboren und kam 1970 mit ihren Eltern nach Deutschland, wo sie in Stuttgart aufwuchs. Nach Abitur in Stuttgart und Studium in Tübingen (Germanistik/Pädagogik) volontierte sie beim damaligen SDR und arbeitete anschließend in der Nachrichten-, der Politikredaktion sowie im Zeitfunk des SWR. Heute ist sie Hörfunk- und Online-Redakteurin für die Redaktion Religion, Migration und Gesellschaft. Für ihr Feature über osteuropäische Frauen, die in Deutschland Senioren pflegen, erhielt sie den Willi-Bleicher-Preis 2014 der IG Metall Baden-Württemberg. Anna Koktsidou ist Mitglied des Landesbeirats für Integration Baden-Württemberg.

Eine gemeinsame Veranstaltung des Landesverbands der kommunalen Migrantenvertretungen Baden-Württemberg, des Deutsch-Türkischen Forums Stuttgart und der Stiftung Geißstraße 7 im Rahmen der Aktion „0711 für Menschenrechte“.

Was hat´s gebracht?
Nov 5 um 20:00 – 22:00
Was hat´s gebracht? @ Forum Theater

Was hat’s gebracht?
70 Jahre Allgemeine Erklärung der Menschenrechte

Briefe schreiben für die Freiheit ! Wie Briefe Leben retten!
Wir freuen uns sehr über interessierte BesucherInnen!

Aktuelle Termine, Aktionen und Informationen über die Stuttgarter Gruppen finden sich unter:
www.amnesty-stuttgart.de
www.facebook.com/amnesty.stuttgart
Kontakt: info(ät)amnesty-stuttgart.de

Infoabende
Mo., 5. November 20 Uhr Forum 3 | Eintritt frei
Mo., 3. Dezember 20 Uhr Forum 3 | Eintritt frei

Wir freuen uns sehr über interessierte Besucherinnen und Besucher!

Nov
6
Di
Refugee Radio
Nov 6 um 17:00 – 18:00

 

Wöchentliche Radiosendung – immer Dienstags 17-18 Uhr

https://www.freies-radio.de/sendung/refugee-radio

https://www.facebook.com/frsrefugeeradio

Nov
7
Mi
„Frauenrechte und Islam – Warum ich für die Freiheit und gegen den politischen Islam kämpfe“ Vortrag von Mina Ahadi
Nov 7 um 19:00 – 21:00

Mina Ahadi erzählt die Lebensgeschichte einer engagierten Frau – ihre Lebensgeschichte. Sie ist eine unermüdliche Vorkämpferin für Menschenrechte und gegen einen politischen Islam.

Gleichberechtigung, Religions- und Meinungsfreiheit zählen zu den fundamentalen Menschenrechten, die in Ländern mit islamischem Rechtssystem nicht in ausreichendem Maße gewährt werden. Innerhalb der muslimischen Glaubensgemeinschaft gilt der „Abfall vom Glauben“ als Todsünde und wird entsprechend bestraft.

Während das europäische Christentum, gegen dessen tradierte Werte auch die Frauenbewegung ankämpfen musste, durch die harte Schule der Aufklärung gegangen ist und sich infolgedessen zivilere Umgangsformen angewöhnen musste, blieb der Islam trotz großartiger Ansätze etwa im 9. und 10. Jahrhundert von einer solchen „aufklärerischen Belästigung“ weitgehend verschont. Mina Ahadi kämpft gegen Steinigung und Todesstrafe, gegen Kopftuch- und Ehezwang. Sie hat vielen Frauen einen Weg aus patriarchalischen Zwängen zu einem selbstbestimmten Leben gezeigt.

.
(c) Mina Ahadi

Mina Ahadi wurde 1980 als iranische Medizinstudentin zwangsexmatrikuliert, weil sie sich weigerte, ein Kopftuch zu tragen, und sich an einer Protestaktion gegen den Kopftuchzwang beteiligte; ihr Mann wurde daraufhin in ihrer Wohnung verhaftet und hingerichtet. Nach zehn Jahren als Partisanin in der iranischen Kurdenregion flüchtete sie nach Wien, 1995 nach weiterer Verfolgung dann nach Köln.

Zentralrat der Ex-Muslime (ZdE)

Seit ihrer Flucht in den Westen setzt sie sich kompromisslos für die Frauenrechte in islamischen Ländern ein. Zugleich muss sie entsetzt feststellen, dass der Fundamentalismus in demokratischen Staaten Einzug hält. Auch in Deutschland dürfen sich Muslime nicht offen zu ihrem Unglauben bekennen, werden Frauen zum Tragen des Kopftuchs gezwungen und von ihren Ehemännern als Besitz betrachtet. Wir dürfen die Gesetze der Scharia nicht aus falsch verstandener Toleranz bei uns dulden! Mina Ahadi setzt sich leidenschaftlich für eine wehrhafte Demokratie ein, in der die Menschenrechte für alle Bürger gelten, auch für die muslimischen. Damit Mina Ahadi ihre wichtige Menschenrechtsarbeit weiterführen kann, unterstützt die Giordano-Bruno-Stiftung sie mit einem Stipendium.

Im Jahr 2000 gründete sie das Internationale Komitee gegen Steinigung, 2007 den Zentralrat der Ex-Muslime. Trotz massiver Bedrohungen, deretwegen sie zeitweilig unter Polizeischutz stand, trat Mina Ahadi immer wieder als Rednerin auf: gegen Steinigung, Hinrichtung, Frauenfeindlichkeit, Burka und islamischen Terrorismus.

Fotos aus ihrem Privatleben, aber auch Aufnahmen von Steinigungen veranschaulichen ihren Vortrag. Mina Ahadi kritisiert vehement die Zusammenarbeit der deutschen Regierung sowie multikultureller und postmoderner Intellektueller mit islamischen Verbänden wie dem Zentralrat der Muslime, Ditib und salafistischen Organisationen, die unter Berufung auf Toleranz und Religionsfreiheit Parallelgesellschaften verteidigen und einen politischen Islam zu etablieren versuchen.

Religion soll Privatsache sein

Mina Ahadi zufolge sollte Religion Privatsache sein: In den Schulen sollten alle Kinder gemeinsam im Unterricht über Werte, Ethik und Religionen informiert werden, den nach Konfessionen getrennten Religionsunterricht lehnt Mina Ahadi ab. Mina Ahadi fordert Neutralität am Arbeitsplatz, was ein Kopftuchverbot beinhaltet, und vor allem das Verbot von Kinderkopftüchern. „Das ist nicht nur ein Stück Stoff, das ist ein politisches Symbol geworden. Und der politische Islam gehört nicht zu Deutschland.“ Mina Ahadi gehört zu den Initiatoren der Unterschriftenaktion von TERRE DES FEMMES e.V. gegen das Kinderkopftuch „DEN KOPF FREI HABEN! – Jedes Kind hat das Recht auf Kindheit.“

Nov
8
Do
Recht auf Stadt – Recht auf Wohnen?
Nov 8 um 18:00 – 20:00
Recht auf Stadt - Recht auf Wohnen? @ Hospitalhof Stuttgart,

Recht auf Stadt – Recht auf Wohnen?

Vortrag

Weltweit verfügen Milliarden von Menschen über keinen Zugang zu angemessenen Wohnraum. Auch in Deutschland wird mit Nachdruck eine Debatte über Wohnungsnot und bezahlbare Mieten geführt. Was bedeutet das Recht auf Wohnen und damit verbunden das Recht auf Stadt aus internationaler Perspektive? Zum Auftakt des internationalen Symposiums »Wohnen in einer Welt des Wandels« beleuchtet Professorin Raquel Rolnik die derzeitigen Herausforderungen der Wohnungsfrage und diskutiert diese mit Vertreter/innen aus Wissenschaft und Entwicklungszusammenarbeit.

KOOPERATION: Städtebau-Institut, IZKT der Universität Stuttgart, Network-Association of European Researchers on Urbanisation in the South (N-AERUS), Landeshauptstadt Stuttgart mit dem Evang. Bildungszentrum Hospitalhof. Im Rahmen der Reihe: Auf den Spuren der Menschenrechte und ihrer aktuellen Bedeutung. (KOOPERATION: Evang. Bildungszentrum Hospitalhof, Katholisches Bildungswerk Stuttgart, Stiftung Geißstraße)
Der Vortrag ist in englischer Sprache.

REFERENTIN: Prof. Dr. Raquel Rolnik, Universität São Paulo und ehemalige Sonderberichterstatterin der Vereinten Nationen für das Recht auf angemessenes Wohnen (2008- 2014). PODIUMSDISKUSSION u.a. mit Prof. Marie Huchzermeyer (Witwatersrand University, South Africa), Klaus Teschner (MISEREOR), Dr. René Hohmann (Cities Alliance), Alexandra Linden (GIZ)

KOSTENBEITRAG ENTFÄLLT
KONTAKT: info@hospitalhof.de, Tel. 0711 / 20 68 -150

Nov
10
Sa
30 Menschenrechte
Nov 10 – Dez 10 ganztägig

30 Menschenrechte @ Schaufenster STUTTGARTER ZEITUNG

Samstag, 10. November bis Montag, 10. Dezember 2018 (tbc)
durchgehend

Typografische Schaufenstergestaltung, Geißstraße 4

Studierende der Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, Klasse Prof. Cordula Güdemann und der Merz Akademie, Hochschule für Gestaltung, Kunst und Medien, Stuttgart bei Prof. Joost Bottema setzen die Menschenrechte typografisch ins rechte Licht.
Die 30 Artikel der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte sind überdies mit Unterstützung von Stadtkultur in der ganzen Stadt zu sehen.

 

Postkartenaktion
Nov 10 – Dez 10 ganztägig

Mit ausliegenden Postkarten, die Artikel 1 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte zitieren, weisen wir auf die Aktion Vielfalt: 0711 für Menschenrechte hin.

Ein Luftballonstart mit den Postkarten ist für den 10.12.2018 angedacht.

www.kbw-stuttgart.de