Veranstaltungen

Dez
16
So
Es wird viel über Menschenrechte geredet. Wer kennt sie? 
Dez 16 um 11:30

Es wird viel über Menschenrechte geredet. Wer kennt sie?

Diskussion mit Reiner Hofmann

Arbeit und Muße – Die implizite Bildungstheorie von Karl Marx
Dez 16 um 14:00 – 16:00

 

 

Philosophisches Café: Arbeit und Muße – Die implizite Bildungstheorie von Karl Marx
Vortrag, Diskussion und Musik

Dem gesellschaftlichem Mangel an angemessen vergüteter Erwerbsarbeit zum Trotz scheint Arbeit in nahezu alle Poren des gesellschaftlichen und individuellen Lebens vorzudringen. Selbstoptimierung lautet das neoliberale Credo: an sich selbst arbeiten, aber auch die Beziehungsarbeit nicht vernachlässigen.
Gegenüber solchen Imperativen mit ihrer Fokussierung auf Arbeit erinnert Claus Baumann an die implizite Bildungstheorie von Karl Marx, die eine emanzipatorische, freie wie allseitige Bildung der gesellschaftlichen Individuen anvisiert. In deren Zentrum steht aber gerade nicht Arbeit als grundlegende Tätigkeitsweise, sondern Muße.
Das Duo Oliver Biella & Florian Vogel kommentiert zur Auflockerung mit Energy Folkjazz.

Claus Baumann (geb. 1967) ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Stuttgart. Er promovierte 2009 in Philosophie zur Formbestimmung von Arbeit. Seine Forschungsschwerpunkte sind Gesellschaftstheorie und Philosophie der Ästhetik.

Live-Sendung im Foyer des FRS und On Air auf 99.2

Philosophisches Café: Arbeit und Muße – Die implizite Bildungstheorie von Karl Marx
Dez 16 um 14:00 – 16:00

radioSCHAUen #44 –
Ihre Ohren werden Augen machen!
Live-Sendung im Foyer des FRS und On Air auf 99.2:

Vortrag, Diskussion und Musik

Claus Baumann

Dem gesellschaftlichem Mangel an angemessen vergüteter Erwerbsarbeit zum Trotz scheint Arbeit in nahezu alle Poren des gesellschaftlichen und individuellen Lebens vorzudringen. Selbstoptimierung lautet das neoliberale Credo: an sich selbst arbeiten, aber auch die Beziehungsarbeit nicht vernachlässigen.
Gegenüber solchen Imperativen mit ihrer Fokussierung auf Arbeit erinnert Claus Baumann an die implizite Bildungstheorie von Karl Marx, die eine emanzipatorische, freie wie allseitige Bildung der gesellschaftlichen Individuen anvisiert. In deren Zentrum steht aber gerade nicht Arbeit als grundlegende Tätigkeitsweise, sondern Muße.
Das Duo Oliver Biella & Florian Vogel kommentiert zur Auflockerung mit Energy Folkjazz.

Claus Baumann (geb. 1967) ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Stuttgart. Er promovierte 2009 in Philosophie zur Formbestimmung von Arbeit. Seine Forschungsschwerpunkte sind Gesellschaftstheorie und Philosophie der Ästhetik.

Publikum erwünscht! Eintritt frei!

 

www.clausbaumann.de

Jan
13
So
Suffragette – Taten statt Worte
Jan 13 um 15:00

Film und Gespräch

Nach jahrzehntelangem Kampf um staatsbürgerliche Gleichstellung der Frau wird am 12. November 1918 das Frauenwahlrecht in Deutschland gesetzlich verankert und tritt im Januar 1919 in Baden-Württemberg in Kraft. Der Film »SUFFRAGETTE – Taten statt Worte« erzählt die inspirierende Geschichte des Kampfs der sogenannten Suffragetten um Selbstbestimmung und Gleichberechtigung der Frau. Während ihres Kampfes waren die Frauen den prekärsten Umständen, sowie dem immer brutaler zugreifenden Staat ausgeliefert. 100 Jahre später stellen wir uns die Frage: Sind wir uns der Geschichte des, heute für uns selbstverständlichen, Wahlrechts für Staatsbürgerinnen bewusst? Wie können wir diese Geschichte ehren und sicherstellen, dass Frauen weltweit nicht umsonst für dieses Recht gekämpft haben? Machen wir Gebrauch von den uns hart erkämpften Rechten? Fragen, die wir gemeinsam  diskutieren wollen.

KOOPERATION mit Kulturverein Merlin e. V. und CrossOver – ein Empowerment – Projekt für muslimische Jugendliche

Die Veranstaltung richtet sich an junge Erwachsene zwischen 16 und 27 Jahren.

Jan
16
Mi
Reseba – The Dark Wind – Filmvorführung
Jan 16 um 20:00 – 21:00
Reseba – The Dark Wind - Filmvorführung @ TREFFPUNKT Rotebühlplatz, Theodor-Bäuerle-Saal

Reseba – The Dark Wind

Regie: Hussein Hassan, Spielfilm, Irak, Deutschland, Katar 2016, 89 Min. OmU

Die Hochzeitsvorbereitungen des jesidischen Paares Reko und Pero nehmen ein jähes Ende als der sogenannte Islamische Staat ihren Heimatort in der Shingal-Region angreift. Pero und viele andere junge Frauen werden entführt und auf dem Sklavenmarkt verkauft. Reko, der während des Überfalls nicht im Dorf war, macht sich auf die Suche nach Pero und es gelingt ihm schließlich seine Verlobte ausfindig zu machen und sie zurück zur Familie zu bringen, die mittlerweile in einem Flüchtlingslager der UN lebt. Doch ein normales Leben ist für schwer traumatisierte Frauen wie Pero kaum möglich. Der Film thematisiert die kaum vorstellbare Not von Frauen, die Opfer sexualisierter Gewalt in Kriegen werden.

FILMREIHE

MIT DEN AUGEN DER ANDEREN

MENSCHENRECHTSFILME

 

Oktober 2018 bis Januar 2019

Im Dezember 1948 am verabschiedete die Vereinten Nationen die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte Menschenrechtserklärung. Das siebzigjährige Bestehen dieser Menschenrechte-Charta ist Anlass, dieses Thema in der Filmreihe „Mit den Augen der Anderen“ aufzugreifen.

Zwei Dokumentarfilme und zwei Spielfilme thematisieren Menschenrechtsverletzungen in verschiedenen Erdteilen und Ländern. Es geht um die Aufklärung von Kriegsverbrechen in Südosteuropa („Sturm“), den Krieg um Rohstoffe im Kongo („Das Kongo-Tribunal“), die Kunstfreiheit im Iran („Wenn Gott schläft“) und um Frauenhandel im Irak („Reseba“). Sind die Fälle auch verschieden, es zeigen sich doch immer wieder ähnliche Mechanismen und die traumatischen Folgen für die Opfer.

Die Filme, sofern sie nicht schon in Deutsch gedreht wurden, werden in der Originalsprache mit meist deutschen Untertiteln gezeigt, um eine hohe Authentizität zu ermöglichen. Vor jedem Film gibt es eine kurze Einführung und danach Gelegenheit zum Gespräch.  

Die Filmreihe wird gemeinsam durchgeführt vom Asien-Haus, dem Evangelischen Zentrum für Entwicklungsbezogene Filmarbeit (EZEF), des Evangelischen Medienhauses GmbH und der vhs stuttgart.

 

 

Jan
17
Do
Lesung: Inside AfD
Jan 17 um 19:00 – 21:00
Lesung: Inside AfD @ Otto-Borst-Saal

Lesung mit Franziska Schreiber, AFD-Aussteigerin

am Donnerstag, 17. Januar 2019,

Einlass 18.30 Uhr, Beginn 19 Uhr

ACHTUNG! Diese Lesung findet nicht im SARAH, sondern im Otto-Borst-Saal im Haus der Geschichte statt. Konrad-Adenauer-Str. 16 · 70173 Stuttgart

Moderation: Susanne Lüdtke

„Der Zustand, in dem sich die AfD befindet, hat für mich nichts mehr mit Konservatis-muszu tun, das ist gelebte Fremdenfeind-lichkeit. Ich befürchte, dass einige Wähler  das bisher nicht ernst nehmen.“ (Franziska Schreiber)

Franziska Schreiber, 27, tritt 2013 in die AfD ein. Ihre Hoffnung ist es, hier eine echte Alternative zu den etablierten Par-teien zu finden. Franziska Schreiber ist mit Feuereifer dabei.Und sie bringt alles mit, was man zu einer schnellen Politkarriere braucht: Sie ist jung, redegewandt und weiblich.

Innerhalb von nur vier Monaten wird sie stellvertretende Vorsitzende der Jungen Alternativen (JA) Sachsen, ein halbes Jahr später Vorsitzende. 2017
ist sie die einzige Frau im Bundesvorstand und dazu Pressesprecherin.

Von Beginn an steht Franziska Schreiber an der Seite von Frauke Petry und den Nationalkonservativen gegen Bernd Lucke, später im gemäßigten Lager gegen den immer stärker und radikaler werdenden Flügel um Björn Höcke. Entsetzt von den Aussagen, die innerhalb der AfD inzwischen getätigt und akzeptiert werden, unternimmt sie mit anderen liberalen Mitglie-dern im März 2017 einen letzten Versuch zur Rettung auf dem Bundes-parteitag in Köln. Als dieser scheitert, tritt sie im September 2017 aus der  aus der AfD aus.

Franziska Schreiber sieht es als ihre Aufgabe, über das tatsächliche Gesicht der AfD aufzuklären. In diesem Buch erzählt sie deshalb die ganze Geschichte der AfD und verdeutlicht, warum diese Partei heute gefährlicher ist als je zuvor. Außerdem setzt sie sich kritisch mit ihren eigenen, während ihrer Zeit in der AfD vertretenen Forderungen auseinander – zum Beispiel nach Straf-
freiheit für Holocaustleugner – und korrigiert ihre Fehleinschätzungen.

Über die Autorin: Geboren im Juli 1990, linkspolitisches Elternhaus, Abitur 2008, Studium der Rechtswissenschaft in Leipzig bis 2015, kurzzeitige Tä-tigkeit für die AfD-Fraktion Sachsen-Anhalt im Frühling 2016, Abgeordne-tenreferentin vom Herbst 2016 bis Sommer 2017, Praktikum im EU-Parla-ment, Abteilungsleiterin eines mittelständischen Unternehmens in Dresden seit Sommer 2017.

 

Eintritt: 13 €/erm. 10 €

 

Jan
21
Mo
Knopfkino
Jan 21 um 19:30

»Knopfkino« lautet der gemeinsame Auftritt von Mehrdad Zaeri (live Zeichnungen und Beamer-Projektion), Enno Kalisch (Stimme) und Friedwart Goebels (Klavier). Im künstlerischen Improvisationsdialog von Bild, szenischen Wortbeiträgen und Musik fügt jeder auf seine Weise etwas hinzu. So können Geschichten entstehen, die auch mit den Gedanken und Herzen der Betrachter/innen und Zuhörer/innen Verbindung aufnehmen.

Im Rahmen der Ausstellung »Menschenpflichten«

KOOPERATION mit Ökum. Zentrum StuttgartDie Veranstaltung richtet sich an junge Erwachsene zwischen 16 und 27 Jahren.

 

Jan
23
Mi
Dr. Axel Kuhn: Der Zusammenbruch der DDR und der Mythos von der ersten erfolgreichen Revolution in Deutschland
Jan 23 um 19:00

Vortragsreihe zur Geschichte:
Vom Scheitern unserer Hoffnungen und vom Mut des Anfangs

Bei der Interpretation des Zusammenbruchs der DDR 1989/90 gibt es eine weit verbreitete Ansicht, die die Ereignisse aber nicht zutreffend beschreibt. Man kann sie als die „Bürgerbewegungs-Legende“ bezeichnen. Es handelt sich um eine Interpretation, die das Hauptgewicht auf die sogenannte „friedliche Revolution“ innerhalb der DDR selbst legt und die internationalen Voraussetzungen übersieht bzw. als gering erachtet. 30 Jahre nach der Wiedervereinigung wird es Zeit, mit diesem Mythos aufzuräumen


Dr. Axel Kuhn,
früher apl. Prof. für neuere Geschichte an der Uni Stuttgart, seit 2008 im Ruhestand

Veranstalter: SÖS-Parteifreies Bündnis Stuttgart Ökologisch Sozial, Die AnStifter, Naturfreunde S-Botnang und S-Heslach, HAIS-Hannah Arendt Institut

Jan
27
So
Primetime – eine Brise Gottesdienst
Jan 27 um 18:00 – 20:00

Primetime bedeutet, in entspannter Atmosphäre über lebensbestimmende Fragen, Themen aus dem Alltag und Situationen, die uns prägen, zu sprechen. Im Januar ist jemand zu Gast, der von Erfahrungen und Erlebnisse zum Thema »Menschenrechte« spricht.
Im Rahmen der Reihe: Menschenrechte. Human rights-derechos humanos-droits de l’homme. KOOPERATION mit Primetime Stammheim

WEITERE INFORMATIONEN: www.ev-kirche-stammheim.de/kinder-jugend …
KOSTENBEITRAG ENTFÄLLT

KONTAKT: Katharina Schmutz, Tel. 0711 /2068-107
KEINE ANMELDUNG ERFORDERLICH

Jan
31
Do
Return to Afghanistan
Jan 31 um 19:00 – 21:00
Return to Afghanistan @ Haus der Familie

„Return to Afghanistan – Die vielen Gesichter von Flucht und Migration“ – Film und Gespräch

19:00 – 21:00

Die Stuttgarter Landtagsabgeordnete Brigitte Lösch lädt zu Film und Gespräch ins Haus der Familie nach Bad Cannstatt ein: gemeinsam mit Jama Maqsudi, der selbst aus Afghanistan stammt, wird die Dokumentation „Return to Afghanistan“ gezeigt. Der Film erzählt die Geschichten von sieben Flüchtlingen, die nach Afghanistan zurückkehren müssen oder wollen, und wie sie mit der neuen Situation umgehen – einige möchten helfen, ihr Land aufzubauen, andere sehen keine Zukunft inmitten von Konflikten und Gewalt. Im anschließenden offenen Gespräch sind Sie herzlich eingeladen, Fragen zum Film zu stellen und allgemein mit uns über die Flüchtlingsproblematik zu diskutieren.

Haus der Familie: Elwertstraße 4, 70372 Stuttgart-Bad Cannstatt

Keine Anmeldung erforderlich, Teilnahme ist kostenfrei