Veranstaltungen

Sep
23
So
Auftakt-Gottesdienst und Podiumsgespräch @ Leonhardskirche Stuttgart-Mitte
Sep 23 um 10:00 – 11:00


Auftakt-Gottesdienst und Podiumsgespräch

10.00 Uhr: Herzliche Einladung zum Auftakt-Gottesdienst in der Leonhardskirche, Stuttgart-Mitte.

Ab 11.00 Uhr diskutieren in der Leonhardskirche zum Thema „3 Jahre Willkommenskultur: Wo stehen wir?“
Ute Vogt (MdB SPD),
Dr. Caroline Gritschke (Amnesty International),
Dr. Birgit Dinzinger (Diakonisches Werk),
Dr. Stefan Kaufmann (MdB CDU),
Gari Pavkovic (Stadt Stuttgart),
Sebastian Röder (Flüchtlingsrat Baden-Württemberg)

unter der Moderation von Dr. Michael Zeiß.

Sep
28
Fr
Kultur- und Politikfestival „Tag des Flüchtlings“ @ Altes Feuerwehrhaus
Sep 28 um 17:00 – 22:00

28.09.2018, 17.00 Uhr: Workshops in Stuttgart-Heslach

Gregory Darcy und sein Percussionist laden zum Ausprobieren von Volkstanzschritten und Zusammensetzen eines internationalen Tanzes ein. Familien mit Kindern sind herzlich eingeladen.

Die VHS Stuttgart lädt Helfer im Workshop „Gut aufnehmen“ ein, unsere Rechtsordnung kennen- und verstehen zu lernen.

Cemile Baykal erläutert interessierten Migranten und Geflüchteten Schritte in
die Berufswelt und zur Existenzgründung. Mit Tarek Khallouf für die arabische
Übersetzung.

28.09.2018, 20.00 Uhr: Fest in Stuttgart-Heslach

mit Bühnenprogramm von Migranten und Geflüchteten und Essen aus diversen Regionen der Welt.

WELTbewusst Wie und wo werden die Konsumprodukte in Stuttgarts Schaufenstern eigentlich produziert? @ Evang. Bildungszentrum Hospitalhof Stuttgart
Sep 28 um 18:00

Stadtrundgang

Beim Stadtrundgang von WELTbewusst liegt das Augenmerk auf Konsumprodukten und Dienstleistungen, die in Auslagen und Schaufenstern angepriesen werden. Die Frage, wo und wie diese Sachen (eigentlich) produziert werden, steht im Mittelpunkt des Rundgangs. Außerdem wird herausgefunden, was die Firmen in ihrer Werbung nicht erzählen.

Abschließend werden Möglichkeiten gesucht, das eigene Konsumverhalten nachhaltiger zu gestalten.

Die Veranstaltung richtet sich an junge Erwachsene zwischen 16 und 27 Jahren.

Okt
5
Fr
Die Menschenrechte – Anspruch und Probleme @ Stiftung Geißstraße
Okt 5 um 19:00

In Kooperation mit der Stiftung Geissstrasse und den AnStiftern bietet das Hannah-Arendt-Institut Stuttgart drei Veranstaltungen an. Sie dienen der Einführung und Vorbereitung der vielen Aktionen, die von Mitte November bis Mitte Dezember aus Anlass der Verabschiedung der Menschenrechtscharta am 10. Dezember 1948 stattfinden werden.

Die klassischen Formulierungen der Menschenrechte gehen von dem vereinzelten Individuum aus; die Sozialität und damit Pluralität der Menschen finden keine Beachtung. Es waren nicht nur außereuropäische Kulturen, die deswegen die Universalität der Menschenrechte bezweifelten. So kritisierte der junge Karl Marx die Menschenrechte als bloßen Ausdruck der privatrechtlichen Interessen der Besitzbürger. Und die katholische Kirche anerkannte die Menschenrechte erst seit der Enzyklika „Pacem in terris“ von Papst Johannes XXIII von 1963. Dieser Spannung von Individualismus und Universalität soll in dem Vortrag nachgegangen werden und die These von Hannah Arendt, das erste Menschenrecht sei das Recht, Rechte zu haben, in ihrem Problemlösungsanspruch überprüft werden.

Okt
11
Do
Spielwiese Menschenrechte: Fußball und Menschenrechte @ Evang. Bildungszentrum Hospitalhof Stuttgart
Okt 11 um 18:00

Führung und Gespräch

Fußball und Menschenrechte? Wie geht das zusammen? Zum einen wird Fußball mit Korruption und Diskriminierung verbunden, zum anderen engagieren sich zahlreiche Initiativen, Fangruppen und Vereine rund um Bundesliga und Amateurfußball, um diesem negativen Image Abhilfe zu schaffen. Nach einer Stadionführung in der Mercedes-Benz-Arena werden im Gespräch mit Ronny Blaschke Fragen wie: »Welche Chancen hat der Fußball, um gesellschaftliche Verhältnisse zu verbessern und welche Rückschläge bringen Sportgroßereignisse?«diskutiert.

REFERENT: Ronny Blaschke, Sportjournalist und Politikwissenschaftler,arbeitet für Deutschlandradio, Deutsche Welle, Die Zeit, SüddeutscheZeitung, Berliner Zeitung und andere

Die Veranstaltung richtet sich an junge Erwachsene zwischen 16 und 27 Jahren.

Okt
12
Fr
Zur Geschichte der Menschenrechte @ Stiftung Geißstraße
Okt 12 um 19:00

n Kooperation mit der Stiftung Geissstrasse und den AnStiftern bietet das Hannah-Arendt-Institut Stuttgart drei Veranstaltungen an. Sie dienen der Einführung und Vorbereitung der vielen Aktionen, die von Mitte November bis Mitte Dezember aus Anlass der Verabschiedung der Menschenrechtscharta am 10. Dezember 1948 stattfinden werden.

Die klassischen Formulierungen der Menschenrechte gehen von dem vereinzelten Individuum aus; die Sozialität und damit Pluralität der Menschen finden keine Beachtung. Es waren nicht nur außereuropäische Kulturen, die deswegen die Universalität der Menschenrechte bezweifelten. So kritisierte der junge Karl Marx die Menschenrechte als bloßen Ausdruck der privatrechtlichen Interessen der Besitzbürger. Und die katholische Kirche anerkannte die Menschenrechte erst seit der Enzyklika „Pacem in terris“ von Papst Johannes XXIII von 1963. Dieser Spannung von Individualismus und Universalität soll in dem Vortrag nachgegangen werden und die These von Hannah Arendt, das erste Menschenrecht sei das Recht, Rechte zu haben, in ihrem Problemlösungsanspruch überprüft werden.

Okt
14
So
Höchste Zeit für neue Zeiten @ Arbeiterbildungszentrum
Okt 14 um 17:00

Konzert des Chores „Avanti Comuna Kanti“ – eine Revue mit Liedern, Texten, Szenen

Okt
28
So
Kids of Adelaide @ Im Wizemann
Okt 28 um 19:00 – 22:00

Die Stuttgarter Kids of Adelaide unterstützt unser Projekt „Vielfalt: 0711 für Menschenrechte.

Seit 2011 sind Benjamin und Severin unter dem Namen KIDS OF ADELAIDE unterwegs, ob als Straßen-Musiker in Fußgängerzonen in den Anfängen oder auf den Konzertbühnen zwei Jahre später. Erst mit kleinen ausverkauften Auftritten im Stuttgarter Kellerklub und dem Privatclub in Berlin, dann mit Größen wie Jamie Cullum, Mark Owen oder auch Donavon Frankenreiter.

Nov
4
So
Höchste Zeit für neue Zeiten @ Die Humanisten
Nov 4 um 16:00

Konzert des Chores „Avanti Comuna Kanti“ – eine Revue mit Liedern, Texten, Szenen

Nov
7
Mi
„Frauenrechte und Islam – Warum ich für die Freiheit und gegen den politischen Islam kämpfe“ Vortrag von Mina Ahadi @ Bürgerhaus KURSAAL Cannstatt, Kleiner Kursaal
Nov 7 um 19:00 – 21:00

Mina Ahadi erzählt die Lebensgeschichte einer engagierten Frau – ihre Lebensgeschichte. Sie ist eine unermüdliche Vorkämpferin für Menschenrechte und gegen einen politischen Islam.

Gleichberechtigung, Religions- und Meinungsfreiheit zählen zu den fundamentalen Menschenrechten, die in Ländern mit islamischem Rechtssystem nicht in ausreichendem Maße gewährt werden. Innerhalb der muslimischen Glaubensgemeinschaft gilt der „Abfall vom Glauben“ als Todsünde und wird entsprechend bestraft.

Während das europäische Christentum, gegen dessen tradierte Werte auch die Frauenbewegung ankämpfen musste, durch die harte Schule der Aufklärung gegangen ist und sich infolgedessen zivilere Umgangsformen angewöhnen musste, blieb der Islam trotz großartiger Ansätze etwa im 9. und 10. Jahrhundert von einer solchen „aufklärerischen Belästigung“ weitgehend verschont. Mina Ahadi kämpft gegen Steinigung und Todesstrafe, gegen Kopftuch- und Ehezwang. Sie hat vielen Frauen einen Weg aus patriarchalischen Zwängen zu einem selbstbestimmten Leben gezeigt.

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(c) Mina Ahadi

Mina Ahadi wurde 1980 als iranische Medizinstudentin zwangsexmatrikuliert, weil sie sich weigerte, ein Kopftuch zu tragen, und sich an einer Protestaktion gegen den Kopftuchzwang beteiligte; ihr Mann wurde daraufhin in ihrer Wohnung verhaftet und hingerichtet. Nach zehn Jahren als Partisanin in der iranischen Kurdenregion flüchtete sie nach Wien, 1995 nach weiterer Verfolgung dann nach Köln.

Zentralrat der Ex-Muslime (ZdE)

Seit ihrer Flucht in den Westen setzt sie sich kompromisslos für die Frauenrechte in islamischen Ländern ein. Zugleich muss sie entsetzt feststellen, dass der Fundamentalismus in demokratischen Staaten Einzug hält. Auch in Deutschland dürfen sich Muslime nicht offen zu ihrem Unglauben bekennen, werden Frauen zum Tragen des Kopftuchs gezwungen und von ihren Ehemännern als Besitz betrachtet. Wir dürfen die Gesetze der Scharia nicht aus falsch verstandener Toleranz bei uns dulden! Mina Ahadi setzt sich leidenschaftlich für eine wehrhafte Demokratie ein, in der die Menschenrechte für alle Bürger gelten, auch für die muslimischen. Damit Mina Ahadi ihre wichtige Menschenrechtsarbeit weiterführen kann, unterstützt die Giordano-Bruno-Stiftung sie mit einem Stipendium.

Im Jahr 2000 gründete sie das Internationale Komitee gegen Steinigung, 2007 den Zentralrat der Ex-Muslime. Trotz massiver Bedrohungen, deretwegen sie zeitweilig unter Polizeischutz stand, trat Mina Ahadi immer wieder als Rednerin auf: gegen Steinigung, Hinrichtung, Frauenfeindlichkeit, Burka und islamischen Terrorismus.

Fotos aus ihrem Privatleben, aber auch Aufnahmen von Steinigungen veranschaulichen ihren Vortrag. Mina Ahadi kritisiert vehement die Zusammenarbeit der deutschen Regierung sowie multikultureller und postmoderner Intellektueller mit islamischen Verbänden wie dem Zentralrat der Muslime, Ditib und salafistischen Organisationen, die unter Berufung auf Toleranz und Religionsfreiheit Parallelgesellschaften verteidigen und einen politischen Islam zu etablieren versuchen.

Religion soll Privatsache sein

Mina Ahadi zufolge sollte Religion Privatsache sein: In den Schulen sollten alle Kinder gemeinsam im Unterricht über Werte, Ethik und Religionen informiert werden, den nach Konfessionen getrennten Religionsunterricht lehnt Mina Ahadi ab. Mina Ahadi fordert Neutralität am Arbeitsplatz, was ein Kopftuchverbot beinhaltet, und vor allem das Verbot von Kinderkopftüchern. „Das ist nicht nur ein Stück Stoff, das ist ein politisches Symbol geworden. Und der politische Islam gehört nicht zu Deutschland.“ Mina Ahadi gehört zu den Initiatoren der Unterschriftenaktion von TERRE DES FEMMES e.V. gegen das Kinderkopftuch „DEN KOPF FREI HABEN! – Jedes Kind hat das Recht auf Kindheit.“