Veranstaltungen

Sep
8
Sa
Salaam – Frieden machen @ Evangelisches Gemeindehaus Obertürkheim, Andreaskirche
Sep 8 um 19:00 – 21:00

Fighters for peace: Wege aus dem Krieg in eine neue Zukunft
am 6. 7. und 8. 9. 2018 im Willkommensraum Obertürkheim

Krieg, Flucht, Neuanfang: Kein einfaches Vorhaben. In einem dreitägigen Workshop geben ehemalige Kämpfer des libanesischen Bürgerkriegs praktische Lebenserfahrung an Flüchtlinge arabischer Herkunft weiter: Wie sie es geschafft haben, den Krieg hinter sich zu lassen und eine neue Zukunft aufzubauen. Genauso wie die Flüchtlinge in Deutschland haben die ehemaligen Kämpfer aus dem Libanon einen schweren Bruch in ihrer Lebensbiografie erlitten. Die Biografiearbeit mit Referentinnen aus dem arabisch/deutschen Kulturraum gibt Hilfestellung in der Auseinandersetzung mit der eigenen Persönlichkeit, und hilft, sich aktiv mit der Vergangenheit, Gegenwart und den Zukunkftsperspektiven auseinander zu setzen.

Die “Fighters for Peace” aus dem Libanon, die schon letztes Jahr erfolgreich Workshops und Begegnungen mit Flüchtlingen aus dem arabischen Raum geführt haben, sind wieder in Obertürkheim und bieten drei Workshops an für Männer, Frauen und Jugendliche aus Syrien und dem Irak an. Die Workshops finden – zum Teil parallel – am 7. und 8. September statt.

Die Eröffnungsveranstaltung am Donnerstag Abend, den 6. 9. 18 um 19.00 Uhr ist für alle Flüchtlinge und Ehrenamtliche und sonstige Interessierte offen.

Die Workshops sowie die Abendveranstaltung werden auf deutsch und arabisch gehalten.

Veranstaltungsort: Evangelisches Gemeindehaus Obertürkheim, Andreaskirche Heidelberrstrasse 5, 70329 Stuttgart

Infos und Anmeldung: Ev. Gemeinde Obertürkheim, Friederike Weltzien, Uhlbacher Strasse 68, 70329 Stuttgart. Tel. Pfarramt 0711/323 778

Dez
6
Do
Heinz Ratz: Strom und Wasser – Vielfalt gegen Rassismus @ Theaterhaus
Dez 6 um 19:00 – 21:15

Liedermacher Heinz Ratz: „Musik ist gemeinsame Sprache! Ich freue mich auf das Vielfalt-Konzert im Theaterhaus!“

 

www.offensivbuero.de
Brennende Flüchtlingsheime, rechte Drohungen und öffentliche faschistische Äußerungen gehören heute fast schon zum Alltag. An Unmenschlichkeit aber darf man sich niemals gewöhnen. Deshalb wollen Konstantin Wecker und Heinz Ratz nun erneut ein Zeichen setzen und gründen die kulturelle „Eingreiftruppe“ gegen Rechtsradikale.

So wird ein deutliches Zeichen gesetzt, dass es in diesen Zeiten Wichtigeres gibt, als Kommerz und Karriere und es schließt niemanden aus, der entweder wirklich arm ist, oder z.B. gar nicht aufs Konzert gehen würde, aber trotzdem an der Netzwerkschaffung des BOK interessiert ist. Es kann auch den/die ein oder andere(n) aus der großen grauen Masse der Unentschiedenen, Skeptischen und Zögernden dazu bringen, uns zumindest mal zuzuhören – ohne vom Eintritt abgeschreckt zu sein.

(Aktualisierungen beachten)